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Als Autorin und Journalistin (BR) verfasse ich Texte für verschiedene Medien in den Bereichen Natur und Umwelt, Gesundheit, Heilkunde, Psychologie, Spiritualität

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Aktuell :
Die Seelenwelt der Pflanzen
Eine Entdeckungsreise
Vorwort von Wolf-Dieter Storl

Erschienen April 2017

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Neun besondere Pflanzenkundige und ihre Seelengärten
Seit Urzeiten beschenken uns Pflanzen, indem sie uns begleiten, nähren und heilen. Instinktiv begreifen wir sie als eigenständige Wesen, die sich auf mannigfaltige Art ausdrücken. Doch wie können wir ihre Seelenwelt wirklich verstehen? Eva Rosenfelder kommt dem Wesen unserer grünen Mitgeschöpfe in der Begegnung mit Pflanzenweisen wie dem Wildkräutersammelweib Gisula Tscharner, dem Arzt und Maler Jürg Reinhard oder dem Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl auf die Spur. Diese Seelengärtner begleiten uns auf einer Wanderung durch den natürlichen Jahreslauf. Gelingt es uns, den Stimmen der Pflanzen zu lauschen, erhalten wir mit etwas Glück sogar den Schlüssel zum Tor eines Paradiesgartens: dem Garten unserer eigenen Seele.

ORIGINALAUSGABE
Gebundenes Buch, ca. 224 Seiten, 13,5 x 17,5 cm
Fotos, vierfarbig
ISBN: 978-3-424-63132-6
ca. € 17,00 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Kailash
Dieser Titel ist erschienen am: 3. April 2017



Stimmen zum Buch "Die Seelenwelt der Pflanzen"

Rezension von Jürgen Schröter
Das Buch von Eva Rosenfelder hat mich sofort in Bann gezogen!
Es ist eine wundervolle Einführung in die Seelenwelt der Pflanzen,
also den Bereich, der für den Intellekt nicht sichtbar ist.
Es ist der Bereich, in dem wir "Pflanzen durch unsere Liebe düngen" (nach Wolf-Dieter Storl).
Wir sprechen von Volks- und Zivilisationskrankheiten. In meinem Augen gibt es nur eine einzige:
die zivilisatorische Entfremdung von der Natur und die damit einhergehende Seelenlosigkeit des Menschen.

Das Buch von Eva Rosenfelder ist eine wirkliche Entdeckungsreise zurück in die Seele der Natur,
woher auch wir Menschen kommen, also in unsere eigene Menschenseele. Wer sich für die Seelenwelt
der Pflanzen öffnet, der öffnet sich auch für die eigene Seele. Diese "Sehnsucht nach der
Rückverbindung mit der Natur" (S. 10) ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der Samen unserer Heilung.
Das Buch geht dieser Sehnsucht nach und stellt 9 "Seelengärtnerinnen und Seelemgärtner" vor
- wie die Autorin sie nennt - mit ihrem jeweils speziellen Zugang zur Seelenwelt der Pflanzen.

Heilung von Zivilisationskrankheiten heißt letztlich, sich für DIE SEELE zu öffnen - und dazu gehört auch
und vornehmlich die Öffnung für die Seelenwelt der Pflanzen. Das eine geht nicht ohne das andere.
Folgende Worte der Autorin aus dem "Ausklang" sind für mich der Schlüssel zum Verständnis des Buches (S. 248 f.)
"Doch die Seelenwelt der Pflanzen eröffnet sich nicht über den Intellekt - damit erfahren wir
allenfalls Rezepturen, etwas über die Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen, nichts aber über das
tiefere Sein der Pflanze. Dementsprechend schwierig lässt sich diese seelische Ebene auch belegen.
Erfahrbar ist sie nur über die persönliche Begegnung.
Schenken wir den Pflanzen unsere Zeit und Aufmerksamkeit, so leiten sie selbst uns bereitwillig an
und führen uns sanft in ihre Welt. Sie holen uns ab, wo immer wir sind, in unserer ganz individuellen Lebenswelt.
Pflanzen vermögen unzählige Sprachen zu sprechen: Die, welche das Wissen suchen, sprechen sie vielleicht
zuerst über ihre chemischen Wirkstoffe an, lassen sich bereitwillig analysieren und sogar pharmazeutisch verwenden.
Heiltätige oder Heilsuchende berühren sie über ihre feinstofflichen Schwingungen und Heilwirkungen,
Kunstschaffende über ihre Ästhetik, Geometrie und Schönheit, Gourmets oder Sensorikerinnen über
ihre Aromen und Düfte, während sie die Träumenden, Schwärmenden und spirituell Suchenden in
geistige Sphären einladen ... In diesen und unzählig vielen anderen Aspekten stellen diese beseelten Wesen
sich voller Hingabe als unseren Spiegel und weisen Lehrerinnen zur Verfügung."
Neun Seelengärtnerinnen und Seelengärtner
Sollten wir nicht alle Gärtner unseres Seelenraums sein? Und spiegelt nicht unser Umgang mit Pflanzen
unseren Umgang mit uns selbst wider? Letztlich geht es im Umgang mit den Pflanzen um die Erfahrung von MUTTER NATUR.
Die Pflanzenwelt ist weiblich, voller Hingabe, Demut und Liebe, voller Heilung. Unsere Rück-Verbindung zu Mutter Natur
erfahren wir vor allem über die Rück-Verbindung zur Seelenwelt der Pflanzen, unseren "Urgroßeltern":
Wir stammen von der Pflanzenwelt ab.
Die neun Seelengärtnerinnen und Seelengärtner, die in dem Buch zu Wort kommen, sind:
> Tilman Schlosser, der 2016 verstorbene Gründer der Gärtnerei Artemisia Allgäuer Kräutergarten
(einer "Apotheke" mit über 300 Heilkräutern);
> Frank Brunke, der Pflanzenfotograf, der mit seinen Fotos einen wesentlichen Beitrag
zur Schönheit des Buches beigetragen hat
> Regula Mathies, die über Pflanzten ihren Heilungsweg gefunden hat ("Die Natur wirkt als Schutzengel.
Und jede Pflanze hat eine heilende Aufgabe für uns Menschen. Wenn die Pflanzen zu uns sprechen,
spricht die Schöpfung zu uns." - S. 80);
> Jürg Reinhard, ein anthroposophischer Künstler, der das Wesen der Pflanzen künstlerisch erfasst
("Das Bewusstsein der Pflanzen ist in den Sternen zu Hause." - S. 103)
> Agnes Barmettler, die das alte Symbol des Gartenlabyrinths als Paradiesgarten in Zürich und anderswo wiederbelebt;
> Orna Ralston, deren Welt als Schamanin Gesang, Klang und Musik ist ("Pflanzen haben ein anderes Aufnehmen der Welt,
sie reflektieren nicht, leben nicht wie wir im Bewusstsein des 'Ich sterbe', sondern sie 'sind' - sie sind Seinswesen." - S. 159);
> Ursula Bühler, eine "Kräuterhexe" im besten Sinne des Wortes ("Für mich sind Pflanzen und Tiere das Größte,
was uns das Leben schenkt. Sie sind meine Seelenretter und bedeuten mir manchmal fast mehr als der Mensch." - S. 182);
> Wolf-Dieter Storl, der inzwischen für die Pflanzen- und Naturmystik schon zu einer "Ikone" geworden ist
("Planzen haben Heilkräfte, weil sie selber heil sind." - S. 199);
> Gisula Tscharner, eine ehemalige Pfarrerin, die in der Natur ihre "neue Religion" gefunden hat
("Daher habe ich wohl auch das Urvertrauen, dass dort, wo ich bin, stets die für mich richtigen Pflanzen wachsen.
Die Pflanzen wissen sehr viel besser, was wir Menschen brauchen." - S. 220)
Eine weitere "Seelengärtnerin" ist die Autorin selbst. Natürlich hat sie einen eigenen Garten, von dessen
"gärtnerischen Urgrund" sie berichtet. Sie hat die Interviews geführt, das Buch in 8 Stadien des Jahreskreises
eingeteilt (Erd- und Ahnenreich / Auferstehung / Erwachen / Knospen / Blühen / Liebe / Ernte / Loslassen),
diese mit einfühlsamen Worten eingeleitet, die Fotos von Frank Brunke mit Gedichten begleitet und ein paar Tipps
("Rezepte und Inspirationen") für die eigene Praxis zusammengestellt.

Die Sprache der Autorin ist außerordentlich feinfühlig und lebendig, ist selbst ein "Seelengenuß".
Ist für die Menschen wieder das Paradies auf Erden möglich? Es wird ein Heilungsweg sein, und auf diesem Weg
wird uns die Pflanzenwelt begleiten. Das Buch von Eva Rosen-felder (was für ein verheißungsvoller Name für ihre Berufung!)
ist ein Buch, das uns die Vision einer "neuen Erde" als "dem größten Seelengarten der Menschheit" schenkt.
Doch es geht vor allem darum, durch das Tor des eigenen Paradiesgartens zu treten, nämlich "dem Garten der eigenen Seele,
der sich dann auch in einem sichtbaren Seelengarten manifestieren kann." (S. 18)

Das Buch hat in seiner leisen Art etwas sehr Aufrüttelndes. Es bewegt die Seele durch die Schönheit, Güte und
Wahrhaftigkeit in Sprache und Bild. Fast kann man den Duft der Worte riechen.


Rezension von Martin Frischknecht

Dies ist ein eher kleines Buch – doch was für eine Fülle, was für ein Reichtum, was für eine Pracht! Eva Rosenfelder versteht es, ihre These von der Beseeltheit der Pflanzen auf sehr überzeugende Weise zu vermitteln. Sie hat sich mit Exponenten getroffen, die alle auf ihre individuelle und höchst anregende Weise mit Pflanzen einen seelenvollen Austausch pflegen. Dazu erzählt sie die Geschichte des eigenen Gartens, dessen pflanzliche und tierische Wesen sie lehrten, empfangend und respektvoll mit den Kräften der Natur zu sein. Und dann noch die zauberhaften Bilder des Fotografen Frank Brunke – unglaublich was in diesem Seelen-Herbarium alles steckt!

Rezension von Rébecca Kunz

In diesem inhaltlich abwechslungsreichen und optisch verspielt gestalteten Buch geht es zwar um «Die Seelenwelt der Pflanzen» (Kailash Verlag, München 2017), aber immer auch um unsere eigene Seelenwelt und unsere Interaktionen mit den grünen Mitwesen. Ohne die wir notabene nicht existieren könnten. Auf der materiellen Ebene stellen uns die Pflanzen Sauerstoff, Nahrung und unzählige heilende Wirkstoffe zur Verfügung; auf der geistig-seelischen Ebene sind die Einflüsse und Wirkungen subtiler. Diesen geht Eva Rosenfelder (nomen est omen!) in vielfältiger Weise nach: in Biografischem, in poetischen Betrachtungen zu den einzelnen Bereichen, in zauberhaften Gedichten, in Rezepten und Inspirationen. Frank Brunke hat atmosphärische Fotografien beigesteuert. Dem erfrischenden Buch wird mit dem Jahresverlauf von Erd- und Ahnenreich, Auferstehung, Erwachen, Knospen, Blühen, Liebe, Ernte und Loslassen ein stimmiger Rahmen gegeben. In diesem Kontext kommen, ausser der Autorin, neun Männer und Frauen zu Wort, die einen ganz besonderen Zugang zur Pflanzenwelt haben: Tilman Schlosser, Frank Brunke, Regula Mathies, Jürg Reinhard, Agnes Barmettler, Orna Ralston, Ursula Bühler, Wolf-Dieter Storl und Gisula Tscharner. Eva Rosenfelder erspürt differenziert die Essenz dieser Seelengärtner und Seelengärtnerinnen und zeichnet in klarer Sprache nach, wie sie ihre tiefe Verbindung mit der Pflanzenwelt gestalten.


NATURSPRACHE


Das Natur-Orakel ist das älteste Orakel überhaupt. Es ist tief in der Menschenseele verankert. Gemeinsam lauschen wir der Sprache der Natur, begegnen Pflanzen, Tieren, Elementen und Naturwesen. Mit einem persönlichen Orakel vertiefen wir das Erlebte und stärken den Zugang zur Quelle der eigenen wilden Kraft.

Natur-Rituale stärken bei Übergängen, Abschied und Neuanfang.
Einfach und kraftvoll manifestieren sie den Schritt ins Neuland.


URKUNST

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«Traditionelle Worte der Sternengöttin»                                                    
(Version Starhawk)

Ich, die ich die Schönheit der grünen Erde bin und die weisse Mondin unter den Sternen, ich rufe eure Seelen, sich zu erheben und zu mir zu kommen. Denn ich bin die Seele der Natur, die das Universum lebendig macht. Aus mir gehen die Dinge hervor, und zu mir müssen sei zurückkehren. Ehret mich fröhlichen Herzens, denn seht, alle Akte der Liebe und der Freude sind meine Rituale. Lasst in euch Schönheit und Stärke walten, Kraft und Leidenschaft, Ehre und Demut, Heiterkeit und Ehrfurcht. Und ihr, die ihr mich erkennen wollt, wisset, dass euer Suchen und Sehnen euch nicht helfen wird, es sei denn, ihr kennt das Mysterium: Denn wenn ihr das, was ihr sucht, nicht in euch selbst findet, werdet ihr es niemals finden. Denn seht, ich bin bei euch gewesen von Anbeginn, und ich bin es, zu der ihr am Ende eurer Wünsche gelangt.